Einsteiner auf den Spuren jüdischer Geschichte in Amsterdam

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Nach der letztjährigen Exkursion Richtung Prag mit Besuchen des Konzentrationslagers Theresienstadt und der Gedenkstätte Lidice machte sich nun eine neue Gruppe von zwölf interessierten Schülerinnen und Schülern der Israel AG des Einstein-Gymnasiums auf den Weg nach Amsterdam. Gemeinsam mit den Lehrern Frau Reinert, Herrn Mönning und der ehemaligen AG-Leiterin Frau Meier beschäftigten sich die Schüler mit der jüdischen Geschichte in Amsterdam und dabei besonders mit Anne Frank.
Nach Grachtenfahrt und Stadtführung bildete die Erkundung des jüdischen Viertels den Schwerpunkt der Fahrt. Eben diese führte die Schüler in die portugiesische Synagoge Amsterdams, danach ging es in den Wertheimpark mit dem Auschwitzmonument, auf dem u.a. auch ein Kranz des deutschen Botschafters zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz zu sehen war. Daraufhin besuchten die Schüler noch die Schouwburg, ein Theater, von dem aus die Amsterdamer Juden, deren zahlreichen Namen dort an einer Wand zu lesen waren, in die deutschen Vernichtungslager im Gebiet des heutigen Polens deportiert und ermordet wurden.
Sehr beeindruckend und lehrreich war die Führung im Anne-Frank-Haus in der Prinsengrachtstraße 263. Das Haus, durch das man mit einer Audiotour mit der Geschichte der Familie Frank und weiteren Hintergrundinformationen konfrontiert wurde, war größer, als es die Gruppe erwartet hatte. Dies lag auch daran, dass keine Möbel mehr in den Räumen vorhanden waren. Im Gästebuch zeigten viele Schülerinnen und Schüler, wie betroffen sie waren und bezeichneten Anne Frank als „Inspiration“ und „Vorbild“.
Ein Besuch im Rijksmuseum stand zum Abschluss der Fahrt auf dem Programm: Während einer Führung wurden der Israel AG die wichtigsten Gemälde, unter anderem von van Gogh, Vermeer und selbstverständlich „Die Nachtwache“ von Rembrandt, gezeigt.

Melanie Lemke
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