Auch Einsteiner demonstrieren für einen stärkeren Kampf gegen den Klimawandel


Einsteiner übernehmen Verantwortung: für das Gelingen ihrer eigenen Bildung ebenso wie für das Gedeihen ihrer Schulgemeinschaft und nicht zuletzt für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt. Der weltweite Klimawandel wird von immer mehr Menschen als existenzielle Bedrohung erfahren und so wollten auch EinsteinerInnen ihren politischen Vertretern verdeutlichen, dass gerade die junge Generation ein berechtigtes Interesse an einem stärkeren Kampf gegen die Klimaerwärmung und ihre Folgen hat.

Mit den Protestaktionen unter dem Titel „Fridays for Future“ bringen gerade Jugendliche ihre Sorgen zum Ausdruck und fordern von der Politik eine stärkere Berücksichtigung der Interessen derjenigen, die noch viele Jahre auf einer lebenswerten Erde leben wollen und diese auch für eigene Kinder und Enkel erhalten wollen. Nach langen Diskussionen mit der Schulleitung, in denen sie ihre Ansichten und Argumente gut begründet vortragen konnte, erhielt eine Gruppe EinsteinerInnen die Genehmigung, an den Demonstrationen in Bielefeld und in Berlin teilzunehmen:

Nur noch kurz die Welt retten

25.01.2019 Berlin
Wir starteten um 6 Uhr am Herzebrocker Bahnhof, von dort aus führte unsere Reise zuerst mit dem Zug nach Bielefeld und anschließend weiter mit dem Bus nach Berlin. Aufgrund einer kleinen Verspätung trafen wir um 13.15 Uhr auf die anderen 10.000 Streikenden. Mit diesem Protestmarsch marschierten wir zuerst zum Kanzleramt, von da aus zum Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und um 16.00 Uhr gab es eine Abschlusskundgebung. Während des gesamten Streiks lernten wir viele verschiedene Schüler und Schülerinnen, Studenten und Studentinnen zwischen 10 und 21 Jahren kennen. Da wir alle gleiche Interessen hatten, fanden wir immer Gesprächsthemen und konnten neue Kontakte zu Gleichgesinnten knüpfen.

„Kohle ist kein Grund zum anbaggern“
„Wenn ihr Kohle abbauen wollt, dann spielt Minecraft“
„Oma, was ist ein Schneemann?“
„Rettet die Erde, es ist der einzige Planet auf dem es Schokolade gibt!“

Dies waren unsere Lieblingssprüche. Alle hatten fleißig etwas andere Hausaufgaben für diesen Tag erledigt und tolle Plakate gebastelt. Wer denkt, wir wollten nur die Schule schwänzen, liegt falsch! An der Stimmung und dem Engagement der Masse konnte man eindeutig das Interesse an diesem Thema erkennen. Die Stimmung war einfach inspirierend! Dies ist der Beweis: die Jugend von heute interessiert sich doch für die Politik.

Aus diesem Grund danken wir noch ein Mal Herrn Droste für diese Möglichkeit, eine so tolle Erfahrung zu machen. Erst durch ihn war es möglich, unsere Stimme zu erheben und der Gesellschaft die Augen zu öffnen. Also denkt immer daran: Wer nicht hüpft, der ist für Kohle! ;)


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