CRASH KURS NRW - Realität erfahren. Echt hart.

Crash-Kurs

Verkehrsunfallpräventionsprojekt „Crash Kurs NRW“



Emotionale Bilder, unfassbare Erlebnisse, ein engagiertes Team und betroffene Schülerinnen und Schüler – dies sind die Eindrücke des diesjährigen Crash Kurs-Programms am Einstein-Gymnasium.

In Nordrhein-Westfalen ereignen sich pro Jahr 550000 Verkehrsunfälle. Über 600 Menschen werden dabei pro Jahr getötet. Der Anteil von jugendlichen Verkehrsteilnehmern bei den Verursachern von schweren Unfällen ist überproportional hoch. Das ist alarmierend und inakzeptabel.

Vertreter der Verkehrsunfallprävention der Kreispolizeibehörde Gütersloh, Sebastian Brand, Andreas Kwiotek und Alexander Hüske, standen mit ihren Aktionspartnern der Veranstaltung in unserer Aula auf der Bühne, um eindrucksvoll zu demonstrieren, welche Folgen unangemessenes Verhalten im Straßenverkehr hat und eine dauerhafte, positive Verhaltensänderung bei den jungen Verkehrsteilnehmern zu bewirken.

Nach einer Bestandsaufnahme der aktuellen Unfallstatistiken im Kreis Gütersloh schilderten die Referenten, zu denen ein Mitarbeiter der Feuerwehr, eine leitende Notärztin, ein Notfallseelsorger und der Familienvater eines Unfallopfers gehören, ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit schweren und tödlichen Verkehrsunfällen. Mit mahnenden Bildern von Unfallorten und -fahrzeugen, mit Gedankenreisen und persönlichen Erzählungen nahmen die Akteure die Jugendlichen mit in ihre Arbeits- und Lebenswelt und ließen sie teilhaben an unfassbaren Ereignissen, tiefer Trauer und unsagbarem Leid. Sie erzählten, was sie erlebt haben, wie sie sich gefühlt haben und welche Belastungen durch einen Unfall entstehen können. Die Akteure verdeutlichten aber auch schonungslos ihre eigenen Grenzen. Es wurde vermittelt, dass Verkehrsunfälle in den meisten Fällen passieren, weil die Verkehrsteilnehmer Regeln missachten. Das heißt auch, dass man etwas dagegen tun kann. Den Schülern wurde vor Augen geführt, dass sie Verantwortung tragen, wenn sie sich im Straßenverkehr bewegen.
Die bewegenden Vorträge veranlassten wenige Teilnehmer, die Veranstaltung vorzeitig zu verlassen. Sie wurden von bereitstehenden Lehrern sowie unserem Schulsozialarbeiter Lars Walz in Gesprächen betreut.
Crash Kurs NRW machte den Zuschauern eindringlich klar, dass innerhalb weniger Sekunden alle Lebensträume zerplatzen können. Damit dies nicht geschieht, wurden die Jugendlichen aufgerüttelt, um die Überzeugung zu verinnerlichen: Das Leben ist viel zu wertvoll, als das man es durch eine risikoreiche Fahrweise aufs Spiel setzen sollte. Weniger jugendliche Verkehrsopfer sind der Erfolg, auf den Crash Kurs abzielt.
Wir als Schule freuen uns, dass dieses Programm ein fester Bestandteil unserer Verkehrserziehung am Einstein-Gymnasium ist und alle Schülerinnen und Schüler im Laufe ihrer Schullaufbahn erreichen wird.


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