Einsteiner zeigen Experimente auf dem Beijing Science Festival 2018


„Es war schon ein ganz besonderes Erlebnis“, schwärmen Melina Korsmeier und Lisa Jerominek, „das man jedem nur wärmstens empfehlen kann.“ Die beiden Schülerinnen des EG durften – begleitet von Herrn Schubert, ihrem Chemie-LK-Lehrer und einem weiteren Lehrer des teutolabs an der Universität Bielefeld – am „Beijing Science Festival 2018“ teilnehmen, das vom 13.9. bis zum 23.9.2018 stattfand.

Neben naturwissenschaftlichen Angeboten chinesischer Wissenschaftler wurden auf dem Science Festival auch Experimentierangebote von Wissenschaftlern aus Thailand, Russland, Polen, Belgien, Kenia, Südafrika und Deutschland präsentiert. Die Einsteiner stellten mehrere Experimente zum Thema „Künstliche Intelligenz – Computereinsatz in der Wissenschaft“ vor, die entsprechend dem teutolab-Prinzip als „Mitmachangebote“ konzipiert waren: So konnten die Festival-Besucher z.B. einen 3D-Hologrammprojektor und eine Virtual-Reality-Brille bauen oder digital mit einem Spektrometer Farben identifizieren und auf digitalem Wege Säuren und Basen neutralisieren.

Die beiden Einsteinerinnen unterstützten – als einzige Schülerinnen unter den internationalen Gästen – bei der Durchführung der Experimente und leiteten auch selber Experimente. Dabei hatten sie alle Hände voll zu tun, denn täglich waren ca. 400 Schüler im Alter von 5 bis 16 Jahren am Stand des teutolabs-international, insgesamt also mehr als 2500 Kinder und Jugendliche. Sie waren gemeinsam mit ihren Schulklassen oder am Wochenende auch privat zum Science Festival gekommen.
Aber die Schülerinnen hatten auch noch einige Zeit, um China und seine Kultur kennenzulernen: Wenn sie am Nachmittag ihren Stand auf dem Festivalgelände verließen und zu ihrer Unterkunft zurückkehrten, gab es zunächst ein großes gemeinsames Essen mit den chinesischen Gastgebern und den internationalen Gästen: „Die Speisen der traditionellen chinesischen Küche sind teilweise doch recht gewöhnungsbedürftig“, erklärten die beiden, „aber wir hatten hier auch viele Möglichkeiten zu interessanten Gesprächen.“ Anschließend gab es auch noch zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, etwa die Chinesische Mauer, die Verbotene Stadt und den Sommerpalast. „Beeindruckend war auch, wie viele Menschen in Peking unterwegs waren und dass der Transport mit öffentlichen Verkehrsmitteln trotzdem funktionierte.“ So hinterließ die Stadt bei ihnen den Eindruck einer eindrucksvollen Mischung aus Tradition und Innovation.



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