SchülerInnen der Beijing Academy zu Gast am Einstein-Gymnasium


Gut 10 Flugstunden und eine zweistündige Bahnfahrt hatten die 9 SchülerInnen und 3 LehrerInnen der Beijing Academy hinter sich, als sie Rheda-Wiedenbrück erreichten und doch ging ein freudiges Lächeln über die erschöpften Gesichter, als Schulleiter Jörg Droste die Gäste aus China mit einem wohlklingenden „Nǐ hǎo“ am Einstein-Gymnasium begrüßen konnte.

Zwischen der Pekinger Schule und dem Einstein-Gymnasium besteht seit 2017 eine Schulpartnerschaft. Man habe festgestellt, dass beide Schulen viele Ähnlichkeiten in ihrem Schulsystem und ihren Zielsetzungen aufweisen würden: Nicht nur das große Interesse an einem an Hands-on Experimenten orientierten naturwissenschaftlichen Unterricht präge beide Schulen, sondern auch die Absicht, die Schule zu einem lebenswerten Ort zu machen, der die Ideen Einsteins verwirkliche: Dem großen Physiker sei es nicht nur darum gegangen, bedeutende Erkenntnisse auf wissenschaftlichem Gebiet zu erlangen, sondern auch Wege zu finden, wie ein wahrhaft menschliches und friedliches Leben gelingen könne. Hier seien die jungen Gäste Pioniere, die ein gegenseitiges Lernen über die verschiedenen Kulturen und Schulsysteme ermöglichen könnten, das hoffentlich schon bald durch einen Gegenbesuch in Peking intensiviert werden könne.

Um die deutsche Kultur besser kennenzulernen, wohnen die Kinder bei Gastfamilien und werden mit den Einstein-SchülerInnen und ihren Eltern ein umfangreiches kulturelles und schulisches Programm veranstalten, das die Einstein-Lehrerinnen Claudia Barton und Dr. Helene Janzen zusammengestellt haben: Vom Unterrichtsbesuch mit den Gastschülern über gemeinsames Musizieren, Sporttreiben und einen Theaterbesuch bis hin zu gemeinsamen Exkursionen in das teutolab an der Universität Bielefeld und die Bundeshauptstadt Berlin.

Auch Bürgermeister Theo Mettenborg begrüßte die Gäste und lud sie ein, die Stadt Rheda-Wiedenbrück, die zwar deutlich kleiner als Peking sei, aber auch eine lange und interessante Geschichte sowie innovative Industrien habe, kennenzulernen.

Für das teutolab der Universität Bielefeld begrüßte Professor Dr. Rudi Herbers die Besucher aus China und erinnerte daran, dass erst vor wenigen Tagen zwei SchülerInnen des Einstein-Gymnasiums aus China zurückgekehrt seien, die in Peking an einem Wissenschaftsfestival teilgenommen haben.

Für die musikalische Unterhaltung während der Begrüßungsfeier sorgte Sophia Schweikert (Jgst. 9), die am Klavier ebenso zu begeistern wusste wie eine der chinesischen Gastschülerinnen, die sich spontan dazu entschloss, eine Kostprobe traditioneller chinesischer Musik zu geben.
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