Abi-Entlassfeier 2018


„How i got my abi nach 12 Staffeln abgesetzt“, so lautete in Anlehnung an eine beliebte TV-Serie das Motto, unter dem 131 AbiturientInnen des Einstein-Gymnasiums das erfolgreiche Ende ihrer Schullaufbahn feierten. Gemeinsam mit ihren Familien, Freunden und Lehrern erlebten sie am Freitag in der Aula eine gelungene Abitur-Entlassfeier, auf der auch zahlreiche ihrer Serienhelden zu Wort kamen.
Für die Stadt Rheda-Wiedenbrück gratulierte die Stellvertretende Bürgermeisterin Elisabeth Witte den frischgebackenen AbiturientInnen und wünschte ihnen den Mut, ihrem Unternehmungsgeist freien Lauf zu lassen und mit Zuversicht ihren Weg in ihr neues Leben zu beginnen.

Für die Gemeinde Herzebrock-Clarholz, aus der auch in diesem Jahr 30 AbiturientInnen des EG stammen, erinnerte Bürgermeister Marco Diethelm, selbst ein ehemaliger Einsteiner, die AbiturientInnen an ihre wichtige Aufgabe, an der weiteren Verbesserung der Zukunft der Gesellschaft teilzunehmen.

„Ich glaube, wenn man ehrlich genug ist, sich einzugestehen, was man will, dann bekommt man es vom Leben auch!“ Mit den Worten des Serienhelden Ted wünschte Monika Knaupp, die Vertreterin der Schulpflegschaft, dem 1. Abitur-Jahrgang, der vollständig den Ganztagsunterricht am EG durchlaufen hat, den Mut, bei der Gestaltung ihrer Zukunft keine Angst vor Fehlern zu haben. Manchmal seien es auch Umwege, die Persönlichkeiten reifen ließen.

Gunnar Weeke bat als Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Einstein-Gymnasiums die neuen SchülabgängerInnen, ihrer Schule treu zu bleiben und ihr gemäß dem Motto „Einmal Einsteiner, immer Einsteiner“ die Freundschaft zu wahren. Dazu sei auch die Einstein-Olympiade, das regelmäßige Treffen ehemaliger Einsteiner besonders geeignet.

Ihr Schulleben Revue passieren ließ Jahrgangsstufensprecherin Sybille Westermann, um anschließend mit einem weiteren Zitat des Serienhelden Ted ihren Mitschülerinnen Mut zu machen: „Die Zukunft ist gruselig, aber du kannst dich nicht in die Vergangenheit flüchten.“ So seien sie doch in der privilegierten Position, nun selbst zu entscheiden, was sie mit dem Rest ihres Lebens anstellen wollten.

Die Jahrgangsstufenleiter Horst Boxhammer und Lars Westermann erinnerten auf launige Weise an die eigene Schulabschlussfeier und verdeutlichten, wie sehr sich die Situation heutiger Schüler verändert habe.

Schulleiter Jörg Droste ergriff als letzter Laudator das Wort. Er stellte heraus, wie wichtig die Zusammenarbeit von SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern gewesen sei. Zugleich warnte er vor einem – auch gesellschaftlich um sich greifenden – Schwelgen in der Vergangenheit und verwies auf die Notwendigkeit der Utopie. Diese habe sich in der ausgeprägten Zukunftsgewandtheit des diesjährigen Abiturjahrgangs gezeigt: Er habe sich intensiv mit dem Ziel „Abitur“ auseinandergesetzt und dabei eine hohe Anstrengungsbereitschaft und auch den Mut, mit Traditionen zu brechen, gezeigt.
Sybille Westermann und Clara Niestadtkötter moderierten gemeinsam mit Herrn Droste und Herrn Uhlmann die Feier, für die musikalische Unterhaltung sorgten Sophia Schweikert (9a) sowie zahlreiche SchülerInnen der Jahrgangsstufe.

Im Anschluss an die Aushändigung der Abiturzeugnisse wurden zahlreiche SchülerInnen für ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet: So erhielt Tom Pohlschmidt eine Auszeichnung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG), Alina Peter wurde von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCH) mit einem Preis bedacht und für ihre besonderen Leistungen im Fach katholische Religion wurden Maximilian Knaup, Theresa Notzon und Alina Peter vom Erzbistum Paderborn gewürdigt.

Auch Monika Knaupp, die langjährige Elternpflegschaftsvorsitzende, erhielt ein „Abschlusszeugnis“ von Herrn Droste, da sie zum Ende des Schuljahres ihr Amt niederlegt. Die SchülerInnen standen Spalier, um ihr als Dank für die aufopferungsvolle Arbeit, Blumen zu überreichen.

Alina Peter und Jonas von Zons, der von der Realschule in die Oberstufe des EG gewechselt ist, erreichten die Traumnote 1,0; Amelie Klamm (1,2), Maximilian Knaup (1,3), Julius Alhmann (1,4), Anna-Maria Wulff (1,5), Mareen Beuscher (1,6), Tom Johann Tietz (1,6), Sibylle Westermann (1,6) und Ariane Sophie Cibis (1,6) erreichten ebenso Noten mit dem begehrten 1-ser Durchschnitt wie Nina Subow (1,7) und Jan Tuckenbrodt (1,8), die beide ebenfalls von der Realschule an die Oberstufe des EG gewechselt sind.




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